Mühlengeflüster

Liebe Gäste,

bei uns ist die Brücke aufgrund von Schäden vom Hochwasser geschlossen. Das heißt wir sind im Moment nur aus Richtung Wermelskirchen anfahrbar.
Aus Richtung Dabringhausen kann der 350m entfernte Wanderparkpkatz genutzt werden – oder die eingerichtete Umleitung, falls direkt am Haus geparkt werden möchte.

Der Wanderbus wird erstmal oben die Straußenfarm in Emminghausen anfahren. Jeder der dort aussteigt und den kleinen Fußweg von 400m auf sich nimmt, bekommt bei Vorlage der gültigen Busfahrkarte ein Getränk aufs Haus.

Termine in der Neuemühle:
Der nächste Brot- und Forellen-Termin findet am Freitag dem 08.10. statt! Von 17:00 bis 19:00 Uhr können Sie die bestellten Brote und Forellen abholen.

Vom 01.09 bis zum 15.09. haben wir Urlaub und beseitigen die letzten Hochwasserschäden. Ab dem 16.09. sind wir wieder für Sie da.
 
Am 04.12. findet das nächste Whisky Tasting in der Neuemühle statt. Mehr darüber auf unserer Veranstaltungsseite auf Facebook.


Im Moment haben wir an den Wochenenden immer samstags und sonntags ab 12 Uhr geöffnet. Unter der Woche Donnerstags und Freitags ab 16 Uhr. 

Dafür gibt es unsere angehängte reduzierte Speisekarte.

Draußen im Biergarten werden bei uns im Moment keine Tests benötigt. Drinnen aber schon! Wir sind zwar in Wermelskirchen stabil unter 35, aber laut Verordnung muss komplett NRW stabil unter 35 sein, damit wir auch drinnen auf das Vorzeigen eines Tests verzichten können.

Wir freuen uns über jeden, der uns auch im Jahr 2021 mit seiner Bestellung unterstützt und hoffen sehr darauf bald wieder, alle unsere Gäste gesund und munter auch bei uns im Restaurant begrüßen zu dürfen – und nicht nur draußen! Bleiben Sie gesund!
Mit besten Grüßen aus dem Tal!
Ihr Team der Neuemühle

Für die Zeit wenn die Inzidenz-Werte so niedrig sind, dass wir auch drinnen wieder Gäste empfangen können gilt:
Bitte reservieren Sie wenn möglich vor und warten Sie vorne am Eingang, damit wir Ihnen einen Platz zuweisen können. Wir achten sehr auf die Abstände, versuchen die Reservierungen zu staffeln, damit nicht alle gleichzeitig kommen und haben drei unterschiedliche Gasträume auf die wir unsere Gäste verteilen.

Im Moment überreichen wir unseren Gästen immer als erstes eine kleine „Best-off Speisekarte“ aus Papier, deren Angebote sich fast wöchentlich ändern. So herrscht mehr Kreativität in der Küche. Auf Wunsch können aber natürlich auch Speisen unserer „großen“ Speisekarte bestellt werden. Außerdem können unsere Gäste gerne per Mail Vorschläge einreichen, was Sie gerne mal bei uns probieren möchten (Wünsche und Ideen bitte an: info@restaurant-neuemuehle.de)
Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen!

Wir freuen uns schon sehr darauf Sie wieder bei uns im Hause bewirten zu dürfen und haben dafür einen kleinen Leitfaden erstellt.

Unsere Öffnungszeiten (nach dem Lockdown):
Donnerstag und Freitag ab 16.00 Uhr (warme Küche bis 20.00 Uhr)
Samstags, Sonntags und an Feiertagen ab 12:00 Uhr (warme Küche bis 20.00 Uhr)
Montag, Dienstag und Mittwoch Ruhetag

Wir sind auch auf Facebook zu finden.
Besuchen Sie unsere Facebook-Seite für aktuellste Neuigkeiten.
Wir freuen uns über jedes „like“, jede Bewertung und jede konstruktive Kritik.
https://www.facebook.com/RestaurantNeuemuehle/

Frisches Brot aus der Backstube Neuemühle!
Wir backen im restaurierten Mühlenbackofen endlich wieder frische Brote für unsere Gäste und für alle Freunde der Neuemühle auch auf Bestellung zum Abholen!
Es gibt Vitalbrot, Kartoffelwalnussbrot sowie Rosinenstuten.
Schicken Sie uns bitte eine Email mit dem Betreff „Ich hätte gerne frisches Brot!“ an die
Emailadresse backstube@restaurant-neuemuehle.de
Wir fragen dann ein paar Tage vor dem nächsten Backtermin bei Ihnen nach, ob Sie gerne ein oder mehrere Brote gebacken bekommen möchten.
Die nächsten Backtermine – jedes Mal der zweite Freitag im Monat:
08.10., 12.11., 10.12., 14.01.

Geräucherte Forellen!
Ab jetzt räuchern wir frische Forellen für unsere Gäste und für alle Freunde der Neuemühle auch auf Bestellung zum Abholen!
Schicken Sie uns bitte eine Email mit dem Betreff „Ich hätte gerne leckere Forellen!“ an die
Emailadresse backstube@restaurant-neuemuehle.de
Wir fragen dann ein paar Tage vor dem nächsten Räuchertermin bei Ihnen nach, ob Sie gerne wieder Forellen geräuchert bekommen möchten.
Die nächsten Räuchertermine – parallel zu den Backterminen – jedes Mal der zweite Freitag im Monat:
13.08.(nur Forellen, keine Brote!), 08.10., 12.11., 10.12., 14.01.

Über die Geschichte der Neuemühle finden Sie hier einen tollen Artikel, den Sabine Krämer-Kox für den ADFC KV Rheinberg-Oberberg geschrieben hat. Außerdem hat sie dort auch über unsere Pump- und Ladestation für Fahrräder und E-Bikes berichtet.

Zum Abschluss noch zwei Artikel vom Remscheider General-Anzeiger (http://www.rga.de) über die Neuemühle, das Restaurant und seine Pächterin (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion des RGA):

Von Nina Bossy
Mit 22 Jahren übernahm Wiebke Büngen das Restaurant. Ihr Herz gehört dem Bergischen.

Das Haus, an das sie ihr Herz verloren hat, ist 164 Jahre älter als sie selbst. Denn die Pächterin der 1826 erbauten Neuemühle ist erst 25 Jahre alt. Ob das zusammen passt? Ja. Wiebke Büngen und die Neuemühle bilden die perfekte Symbiose, denn das historische Gebäude und die voller Esprit sprühende Inhaberin haben eins gemein: ihre Heimat, das Bergische.

Als Kind strich Wiebke Büngen oft durch das Haus, das seit den 1980er Jahren in Familienbesitz ist. „Auf einmal entdeckte ich im Obergeschoss eine blaue Wand“, erzählt sie. Fasziniert von der Farbe zwischen den alten braunen Balken und entzückt von der Perspektive einer Neugestaltung war es um sie geschehen. Sie erklärt: „Es mag sich komisch anhören, aber das war der prägende Moment.“

Jahre verstrichen, die Pächter des Restaurants wechselten. „Jeder neue Gastronom wollte seine eigene Philosophie verwirklichen“, erzählt Büngen. Der Ruf des einst so beliebten Restaurants litt unter der Unbeständigkeit. Parallel dazu suchte die Tochter der Besitzer ihre berufliche Erfüllung. „Zunächst dachte ich, das Backen sei meine Leidenschaft“, erzählt sie. Aber dann stellte sie für sich fest, dass süßes Gebäck doch nicht ihre Lebensinhalt ist.

Um Gewissheit zu bekommen, welcher Weg der ihre ist, absolvierte Wiebke Büngen Praktika. Zunächst als Försterin, dann als Hotelkauffrau. „Fest stand, es musste ein Beruf sein, der mich hier im Bergischen glücklich macht. Ich hatte nie das Verlangen wegzuziehen.“ Das letzte Praktikum brachte sie in eine Restaurantküche – und damit die Erfüllung. „Mit den Händen zu arbeiten, das war es.“ Zweieinhalb Jahre lernte sie in Maria in der Aue den Beruf der Köchin. Danach arbeitete sie jeweils drei Monate in anderen Restaurants. „Dann kündigte wieder einmal der Pächter der Neuemühle und mein Vater fragte mich, ob ich es versuchen möchte.“ Wiebke Büngen, damals erst 22 Jahre alt, sagte sofort Ja.

Ihre Selbstständigkeit 2011 begann mit einem goldenen Oktober, der ihr einen wahren Gästeansturm – und 14-Stunden-Schichten – bescherte. Wiebke Büngen kochte, als ob es um ihr Leben ginge. „Das Adrenalin sorgte dafür, dass ich nicht müde wurde. Es war eine unvergesslicher Start.“

Seit der bahnbrechenden Entscheidung und ihrem mutigen Start sind drei Jahre vergangen. Anstrengend und lehrreich war diese Zeit, in der die junge Gastronomin gewachsen ist. Aber Wiebke Büngen und die Mühle haben zusammen gefunden. Mühlenbruschetta, bergische Potthucke und Kartoffelburger liefern den kulinarischen Beweis. „Jeder Tag macht mir einfach Freude.“
Jetzt, wo sie den täglichen Betrieb gut im Griff hat, wendet sie sich neuen Projekten zu. Das Mühlenrad soll sich wieder drehen, in dem alten Ofen möchte sie Brot backen. Sie hat noch viel vor: „Die Mühle soll wieder ihren ganzen, ursprünglichen Charme versprühen.“

Von Doro Siewert in der Serie „Frauen in Führungspositionen“
CHEFIN Wiebke Büngen führt erfolgreich die traditionsreiche Neuemühle und setzt auf ein junges Team. Viel Zeit, um sich zu entscheiden, hatte Wiebke Büngen, heute 24, nicht. 2011 hörte der damalige Pächter des Restaurants Neuemühle auf. Das Anwesen Neuemühle gehört ihrem Vater.

Und die Frage war, ob sich die gelernte Köchin Wiebke zutraute, das Haus zu übernehmen und künftig selbstverantwortlich zu führen. Da war sie gerade 21 Jahre jung, hatte das Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Verwaltung und als Köchin im bekannten Tagungshaus Maria in der Aue ausgelernt.

Ein halbes Jahr hatte sie bereits in anderen Restaurantbetrieben gearbeitet, um deren Praxis kennenzulernen. Viel Erfahrung hat man mit 21 Jahren jedenfalls noch nicht. Aber, Wiebke Büngen traute sich das Geschäft zu. Mit dem Vater Stephan Büngen schloss sie für die Neuemühle gleich einen Pachtvertrag über 10 Jahre ab.

„Ich musste dann ins kalte Wasser springen“, erinnert sich Wiebke Büngen. Und auch, wenn das Wasser, in das sie nun freiwillig sprang, tatsächlich recht kalt war, hat sie es rückblickend nicht bereut. Nach der Übernahme, so hatten alte Gastrohasen damals gemeint, würde es dauern, bis das Publikum in größerer Zahl käme. Aber: Wo Wiebke Büngen bei der Eröffnung mit 30 Gästen kalkulierte, kamen gleich 160. „Das Interesse war gewaltig“, erinnert sich Wiebke Büngen. Und es hält an, denn auch an den jetzigen Wochenenden gibt es einen starken Zustrom. „Schaffen kann ich das nur mit meinem jungen Team“, berichtet die Chefin. Es sind zumeist Studenten, die vor allem an den Wochenenden zusammen mit ihr den Betrieb am Laufen halten.

Kartoffelbrot kommt aus dem eigenen Backofen

Die Arbeit macht ihnen wohl so viel Spaß, dass sie auch von Dortmund oder Bonn zur Neuemühle anreisen, um dort zu jobben. Jüngst gab’s für das eingespielte Team auch eine Betriebsfeier – im Kölner Restaurant „Kartöffelchen“ bei Arno Lichtenscheidt, der zehn Jahre lang erfolgreich Pächter der Neuemühle war und sie als Kartoffelhaus etablierte.

Auch Wiebke Büngen orientiert sich, inspiriert von Lichtenscheidts erfolgreicher Arbeit, an der Kartoffel. Sie serviert zahlreiche Gerichte mit der tollen Knolle und bäckt auch ihr eigenes Kartoffelbrot im reaktivierten Ofen der denkmalgeschützten Wassermühle.

Unter dem Motto „Entdecke den Spießer in Dir“ gibt’s dann aber auch Garnelenspieße, Schweinefiletspieße und Kartoffelspieße mit dreierlei Dip. Es geht aber auch ganz ohne Knolle: Unter dem Stichwort „Mühlenräuber“ wird beispielsweise ein Zanderfilet mit Bandnudeln auf Zucchini serviert. In einem Jahr, so ihre Planung, möchte sie einen Koch einstellen. Damit habe sie dann endlich mehr Zeit, um sich um das Marketing der Neuemühle zu kümmern.