Geschichte der Mühle

Unserer alte Wassermühle ist eine der zuletzt erbauten Mühlen des Bergischen Landes.
Daher der Name „Neuemühle“. Im Sommer 1826 erteilte die Regierung die Erlaubnis
zum Bau. Ursprünglich wurde sie als Kornmühle mit Bäckerei betrieben und sämtliche
umliegenden Dörfer wurden mit dem frischgebackenen Mühlenbrot beliefert.
Aber nicht nur Mehl wurde mit der Wasserkraft hergestellt, auch Seife und Öl wurden
hier hergestellt.

Damals wurde extra ein Gondelteich errichtet um die Mühle touristisch attraktiver zu machen.

Die wirtschaftliche Nutzung endete in den 50er Jahren mit dem Tode des letzten Müllers, August Krahlemann. Der Wermelskirchener Bauunternehmer Hans Büngen kaufte die Neumühle und sorgte in den 1980er Jahren für eine liebevolle Restaurierung. Heute kümmert sich sein Sohn Stephan liebevoll um die Erhaltung dieses alten, denkmalgeschützten Bauwerkes. Mit Unterstützung einiger Mühlenbauer aus Ostdeutschland konnte das Mahlgetriebe weitestgehend erhalten bleiben.